gestalterische  Arbeiten

von Kunst bis Kitsch

 

Wer bin ich?

 Elke Von Flue

geboren 1967,   Blondine aus Überzeugung....    ;o))

 

Ich mag Kreativität, nicht nur mit Farbe. Heimwerken, Schrauben, Handarbeiten, Kochen... 

Ich mag Abwechslung: Reisen, Abenteuer, verrückte Autos, ausgefallene Möbel, was auch immer, wenn es nur nicht alltäglich ist ...

Ich mag Perfektion,  ich arbeite stets dran, besser zu werden, in allem was ich  tue - aber nobody is perfect  ;o)

Ich mag - einfach mal aus der Reihe zu tanzen...  immer wieder was neues Ausprobieren,  Trends Trends sein lassen, mein eigenes "Ding" machen

Ich mag garnicht: Wiederholungen, Routine, grauen        Alltag, graues Wetter, graue Maus sein

 

Eine künstlerische Ausbildung im engeren Sinne kann ich bis heute  nicht nachweisen, dafür aber inzwischen einiges an "Berufserfahrung". Ich bin Autodidakt: Fachliteratur lesen, ausprobieren, anderen genau zusehen, Fachleute fragen, wieder ausprobieren, andere Werke jeder Art analysieren und Aspekte, die mir wichtig erscheinen, versuchen selbst umzusetzen.  Das umfasst neben dem rein Gestalterischen inzwischen auch einiges an handwerklichen Grundkenntnissen, da meine Projekte sehr vielfältig sind. 

Ich habe das Abitur mit Kunst und Englisch als Hauptfach, außerdem eine Lehre als Industriekauffrau, in dem Fach hab ich auch ein paar Jahre gearbeitet. In einer zweisprachigen Familie gehört natürlich auch Englisch dazu, fließend in Wort und Schrift, wie man das so schön nennt.

  

Mein künstlerischer Werdegang:

Heute bin ich im Landestheater Coburg angestellt.  Allerdings bedeutet das, dass die Seite hier nur noch zum Betrachten ist - ich kann keine zusätzlichen Aufträge mehr annehmen. Abschalten mag ich die Seite aber nicht, sie ist doch irgendwie ein Teil von mir.


Wie es dazu kam:

Im Alter von 14 oder 15 begann ich, für Bekannte Portraits zu zeichnen, Autos mit Spraydosen zu gestalten, oder für den örtlichen Maibaum Schilder zu malen, für die Grundllagen sorgten schon von klein auf  meine sehr kreativen Eltern......

Nach dem Abitur musste dann aus wirtschaftlichen Erwägungen erst einmal ein Beruf her, der "Brötchen verdiente", weshalb ich eine kaufmännische Lehre machte.

Mit einer Anstellung als Industriekauffrau (hauptberuflich) beschäftigte ich mich in meiner Freizeit wieder intensiver mit der Malerei, erlernte das Arbeiten mit der Airbrush-Pistole, und erhielt auch wieder Aufträge aus dem Bekanntenkreis.1992 meldete ich nebenberuflich ein Gewerbe an.

Anfangs fertigte ich Krawatten nach individuellen Vorgaben, Portraits, T-Shirts mit gewünschten Motiven, sowie einige wenige persönlich gestaltete Karosserieteile. Ich hatte Stände auf örtlichen Märkten, Veranstaltungen von Vereinen und Treffen von Auto-Clubs - denen ich aber die gewünschte "Fließbandarbeit" mit Schablonen nicht bieten wollte, sondern es als Vorführung von anspruchsvollerer künstlerischer Arbeit ansah,  sodaß diese Art von Präsentation sich ziemlich schnell erledigte.

Im Mai 93 kündigte ich meine kaufmännische Stelle und versuchte mich im eigenen Haus zusätzlich zur Malerei mit dem Handel von Hobby- und Künstlerbedarf, was sich jedoch in dem begrenzten Rahmen, in dem ich es betreiben wollte, nach und nach als unwirtschaftlich erwies. Im Gegensatz dazu wurden die Aufträge für Malereien der verschiedensten Art immer mehr, und auch immer anspruchsvoller.

Das Gewerbe wurde - zu meiner großen Freude - voll und ganz durch die kunstschaffende Tätigkeit ersetzt.. 

So gehörten inzwischen zu meinen Aufträgen ganz klassisch Gemälde auf Leinwand, außerdem gestaltete Helme, Karosserieteile, Hauswände, Garagentore, Schaustellergeschäfte, ganze Disotheken,.... es wurde nie langweilig, und es gab immer wieder neue Herausforderungen! 

Soweit irgend möglich arbeitete ich nach eigenen Entwürfen, und jeder Kunde erhielt ein Unikat. Neuerdings gesellte sich auch noch die "grafische Sparte" hinzu: Entwürfe von Logos für Firmen und Veranstaltungen, daraus Erstellung von Druckvorlagen.

Das bis dorthin neueste zusätzliche Fach ging in Richtung Restauration von Oldtimern auf 2 oder 4 Rädern: Linierungen, Pinstripings, Wiederherstellung von Marken- und Modellemblemen nach historischen Vorbildern - wobei ich aber gestehen muss: So wunderbar es ist, zu sehen, wie der Phönix wieder der Asche entsteigt- es macht mehr Spaß etwas "eigenes" zu kreieren  ;)

Und dann kam alles ganz anders:

So einige Jahre war ich im Freizeit-Land Geiselwind als "Leitung Theming" fest angestellt.  Ich gestaltete neue Attraktionen von Anfang an mit, von der Konzeptskizze bis zur Planung und Umsetzung mit den Handwerkern des Parks oder externen Firmen- und legte aber auch im Park selbst mit Hand an, bemalen, gestalten, dekorieren.....


Ein weiteres Mal stand ein aufregender Wechsel an:  Inzwischen ist das Landestheater Coburg mein Arbeitgeber.  Hier ist jedes neue Bühnenbild immer wieder eine Herausforderung, nicht nur malerischer Art.


Danke an alle, die ihr meine Arbeit wertschätzt!


Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid: Schaut Euch die Bildergalerien auf den verschiedenen Seiten an, und bildet Euch selber eine Meinung!